Fortgeschrittenenseminare  für Pilzkenner,
Pilzberater und Pilzsachverständige

Bestimmungsübungen
mit Frischpilzen und
modernster TechnikBestimmungstraining_1

Lehrwanderung
- das ist praktische Ausbildung direkt an den FundstellenBesprechung am Fundort_1

Zielgruppe: Diese  Seminarserie mit integrierten Exkursionen/Führungen richtet sich ausdrücklich nicht an Einsteiger, sondern an fortgeschrittene Pilzfreunde mit soliden Grundkenntnissen, aber auch an Lehrkräfte, Forstleute, Biologen und  Pilzkenner. Die Kurse sind geeignet für Pilzkenner, Pilzberater und Pilzsachverständige im Rahmen ihrer Weiterbildung.  Neue Kurse: Vom Pilzberater zum Pilzsachverständigen Teil I   Teil II

Pilzkurs VI: Speisepilze und ihre giftigen Doppelgänger
Intensivseminar mit Prüfungsmöglichkeit zum Pilzberater

Der Kurs richtet sich an Pilzfreunde, die sich schon seit längerer Zeit mit der Pilzkunde ernsthaft auseinander gesetzt haben. Erwartet werden daher solide Grundkenntnisse, wie sie auf Pilzkurs I + II entsprechend Doppelkurs A und Pilzkurs IV + V (Doppelkurs B) vermittelt werden. Wer allerdings als leidenschaftlicher Pilzsammler alle Giftpilze und Verwechslungsmöglichkeiten kennen lernen will, ist ebenso richtig auf diesem Kurs.
Ziel dieses Intensivkurses ist, Kenntnisse und Fähigkeiten zu vermitteln, wie sie von aktiven Pilzberatern erwartet werden. Daher ist je eine theoretische, praktische und schriftliche Prüfung zum Pilzberater (optional) vorgesehen, die Teilnahme daran aber nicht Bedingung. Somit ist dieser Kurs für alle die “nur” für den “Hausgebrauch” ihre Kenntnisse erweitern wollen eine kompakter Fortgeschrittenenkurs.  Die Teilnehmer erhalten eine Lehrgangsbescheinigung und außerdem eine Bescheinigung über die staatliche Anerkennung als Bildungsurlaub.

Lerninhalte: Auf diesem Intensivseminar wird eine umfassende, breit gefächerte Vertiefung in die Mykologie vermittelt. So geht es darum, die wichtigsten Ordnungen der Makromyceten bis hin zu den Gattungen mit den typischen Vertretern makroskopisch zu bestimmen, die morphologische und ökologische Vielfalt von Asco- und Basidiomyceten zu erfassen, aber auch solche als Parasiten, Saprobionten und Mykorrhizabildner zu erkennen. Schliesslich geht es um das sichere Feststellen von ungeniessbaren und giftigen Doppelgängern auch aus Putzresten, sowie der Einleitung von Erste Hilfe Massnahmen bei Vergiftungsverdachtsfällen in Zusammenarbeit mit den Giftinformationszentren und Krankenhäusern. 

Termin: Montag, den 18. bis Freitag, den 22. September 2017
Zeiten: jeweils von 09.00 bis 17.00 Uhr (Fr. bis 15.30 Uhr) in  Dassel statt
Kursort: Hotel Deutsche Eiche, Obere Str 14 in Dassel bei Einbeck


Kursgebühren: 275 €/Person
Referenten: verschiedene

Bildungsurlaub
Für diese Veranstaltung können Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer nach dem Niedersächsischen Bildungsurlaubsgesetz (NBildUG) von der Arbeit freigestellt werden. Der Anspruch auf Bildungsurlaub umfasst fünf Arbeitstage innerhalb des laufenden Kalenderjahres. Die Freistellung wird nicht auf den Erholungsurlaub angerechnet und bei voller Weiterzahlung des Einkommens gewährt. Für Beamte gilt dieses Gesetz nicht; für sie gibt es entsprechende Vorschriften in der Sonderurlaubsverordnung. Jeder der an dieser Veranstaltung teilnehmen und die Freistellung nach dem NBildUG in Anspruch nehmen möchte, erhält eine Anmeldebestätigung, die spätestens vier Wochen vor Veranstaltungsbeginn dem Arbeitgeber vorzulegen ist. - Es wird dringend geraten, den Bildungsurlaub 1/4  bis 1/2 Jahr vorher oder besser noch früher dem Arbeitgeber schriftlich zu melden. 

Welche Bundesländer fördern?
Zurzeit ist die bezahlte Freistellung zu Bildungszwecken (Bildungsurlaub) in folgenden Bundesländern gesetzlich geregelt: Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein. Das ist nicht unbedingt der aktuelle Stand. Ist Ihr Bundesland nicht angeführt, geben z.B. die örtlichen Vertretungen, bzw. Abteilungen für Bildung der DGB-Bezirke über die einzelnen Ländergesetze Auskunft und beraten auch bei der Inanspruchnahme von Bildungsurlaub.

Anmeldungen/Info
Um eine intensive und qualifizierte  Pilzberater-Ausbildung zu gewährleisten, ist der Kurs auf eine bestimmte Teilnehmeranzahl  begrenzt. Es empfiehlt sich also, sich schon früh zu entscheiden und sich rechtzeitig anzumelden. Eine Teilnahme ist auch möglich, ohne Bildungsurlaub zu beanspruchen oder eine Prüfung abzulegen. Wer sich gleich anmeldet, hat einen Platz sicher. Mail

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Nur wer in Theorie und Praxis gut vorbereitet ist, hat Chancen alle drei Prüfungen zum Pilzberater auf Anhieb zu bestehen
Von li - re: Holger,
Hans-Dieter, Markus, Almut*, Karina*,
Heidi, Birgit, Hendrik und Werner

*Mitprüfer

Neu: Vom Pilzberater zum Pilzsachverständigen Teil I
Pilzbestimmung nach Mikromerkmalen

Nur in beschränktem Umfang lassen sich Pilze nach rein makroskopischen Merkmalen wie Formen und Farben, sowie Beschaffenheit von Hut und Stiel, aber auch Fruchtlager, Lamellenansatz, Sporenstaub, Geruch oder Geschmack, dazu Erscheinungszeit und Lebensraum bestimmen. Wer sich seit längerer Zeit ernsthaft mit der Bestimmung von Pilzen befasst hat - hat nach und nach immer mehr einsehen müssen - dass ohne Beurteilung mikroskopischer Merkmale eine sichere Bestimmung meist unmöglich ist.  Ein Blick durchs Mikroskop hat dagegen schon oft dazu geführt, einen Irrtum zu erkennen oder seine Vermutung eindeutig bestätigt zu bekommen.
Gebrauch und Handhabung eines Mikroskops setzen allerdings solide Grundkenntnisse zur Mechanik, Optik und Wirkungsweise dieses Handwerkzeugs, aber auch bestimmte Fertigkeiten voraus. So geht es auf diesem Kurs Schritt für Schritt darum, weitere Fachkenntnisse zur Morphologie und Systematik der Basidio- sowie Ascomyceten durch praktische Beispiele kennen zu lernen und unbekannte Pilze zu bestimmen. Um Details der Fruchtkörper zu untersuchen, werden unterschiedliche Präparationstechniken geübt mit eigens gesammelten Frischpilzen, aber auch gefrorenen und getrockneten Pilzen trainiert. Wichtige Mikromerkmale der Asco- und Basidiomyceten werden den übrigen Kursteilnehmern erläutert

Hinweis: Von einem geprüften Pilzsachverständigen werden Mikroskopierkenntnisse und -erfahrungen vorausgesetzt. Dieser Kursteil ist ein Baustein zur Erreichung dieses Zieles. - Dieser Prüfungsabschnittl  kann auf beliebigen Seminaren der Pilzschule (nach vorheriger Absprache) separat abgelegt werden.

Neu: Vom Pilzberater zum Pilzsachverständigen Teil II
Die aktive Tätigkeit als Pilzberater oder Pilzsachverständiger kann sich erstrecken von
- Vorträgen an Volkshochschulen (VHS) und Kreisvolkshochschulen (KVHS)
- Durchführung von Lehrwanderungen und/oder Praxistouren, pilzkundliche Führungen
- Unterricht als Gastlehrer in Gymnasien, Grund- und Mittelschulen
- Gründung und Leitung pilzkundlicher Arbeitsgemeinschaften und Pilzfreundetreffs
- Unterstützung von Gesundheitsämtern bei Lebensmittelkontrollen
- öffentliche Pilzberatung in der Gemeinde
- öffentliche Pilzberatung und Führungen in Touristikzentren, Kurverwaltungen u. ä. E.
- Unterstützung von Ärzten/Krankenhäusern durch Pilzbestimmung bei Pilzvergiftungen
- Unterstützung der Giftnotrufzentralen durch Pilzbestimmung bzw. Ausschluss von Giftpilzen bei Vergiftungsverdachtsfällen
- Beratung von Ratsuchenden bei Vergiftungsverdachtsfällen durch Pilze
- Bestandsaufnahmen (Kartierung) für Umweltbehörden der Bundesländer auch in Nationalparks und Naturschutzgebieten - Bestandsaufnahmen (Kartierung) für Forstämter und private Waldbesitzer
- Planung und Durchführung von (Frisch-)Pilzausstellungen
- Planung, Einrichtung. Pflege und Betreuung von Dauerausstellungen u.v.a. mehr

Ohne Moos - nichts los
Natürlich entscheidet jeder selbst über Art, Umfang und Honorierung der Tätigkeit. Schließlich setzt ein Pilzberater ja seine persönliche Arbeitskraft, sein individuelles Können und Wissen, seine Arbeitszeit und sein Equipment ein. Was ist Ihnen die eigene Arbeitskraft denn wert? Oder sollte man sich da von irgendjemand bevormunden lassen?
Niemand muss sich darüber wundern, wenn er volkswirtschaftlich gesehen wertvolle Leistungen  kostenlos anbietet, ihm aber Anerkennung dann dafür versagt wird. Erstrebenswert ist daher für Beratungen im Vergiftungsfall einheitliche Honorargrundlagen zu schaffen. - Von der Annahme des Auftrages bis zur Honorarzahlung durch den Auftraggeber, auf diesem Kurs wird Schritt für Schritt erläutert was möglich ist und wie es gemacht wird.

Beratungen bei Verdacht auf Vergiftung durch verzehrte Pilze
Plötzlich durch einen Anruf völlig aus dem Alltag gerissen zu werden und sich sofort auf die Notsituation einzustellen, dass erfordert nicht nur eine zielorientierte Ausbildung, sondern auch einiges an Training. Eher Drill, Wer so geschult ist, traut sich auch seine Dienste anzubieten. Was wann und wie in welcher Reihenfolge der Pilzberater in solchen Fällen genau zu tun hat, wird an fünf typischen Fallbeispielen aufgezeigt und der  “Rote Faden” dazu mit einer Checkliste trainiert.

Vorbereitung, Planung und Durchführung von Lehrwanderungen und Pilzkursen
Wer gern bereit ist, seine Kenntnisse über Pilze weiter zu geben, sollte auch hier ein durchdachtes und erprobtes Konzept verfolgen. So erstaunlich wie das auch klingt, der dauerhafte Erfolg ist nicht allein vom fachlichen Können, sondern von völlig anderen Faktoren abhängig. - Wie man es macht, um auf Dauer erfolgreich zu sein, wird anhand konkreter Beispiele vorgestellt. So werden die typischen Fehler vermieden.
Angenehmer Nebeneffekt: Warum immer Geld mitbringen, nur draufzahlen? Damit kann man sein Hobby finanzieren.

Allein geht es gut - gemeinsam geht es besser
Manch einer hat schon überlegt, sich gezielt in seiner Region mit Gleichgesinnten zu umgeben. Ob als lose, pilzkundliche Arebeitsgemeinschaft, als Club oder Verein, in bestimmten Fällen gibt es sogar Fördermittel vom Staat. Von der Idee bis zur Umsetzung: Wie man das macht, wird ebenfalls auf diesem Kurs an konkreten Fallbeíspielen erläutert.

Geteilte Freud ist doppelte Freud - vom Wald ins Internet
Warum eigentlich soll die Welt nicht teilhaben an Ihren Erfolgen? Die schönsten Pilzfunde und Momente im Bild festgehalten, am Notebook bearbeitet und auf die eigene Website hochgeladen - das geht alles viel einfacher als mancher so glaubt. Ohne separatem EDV-Kurs. Wie man es macht, wird Schritt für Schritt gezeigt und erläutert. Und wenn Sie Ihr Notebook mitbringen, gleich auch noch geübt.

Hinweise: Von einem geprüften Pilzsachverständigen werden nicht nur Mikroskopierkenntnisse und -erfahrungen vorausgesetzt, sondern auch die
Befähigung zur Vermittlung von Kenntnissen sowie die Beratung in Vergiftungsfällen mit verzehrten Pilzen. - Der Prüfungsabschnitt “Planung und Durchführung einer Lehrwanderung”  kann (nach vorheriger Absprache) separat aber auch auf beliebigen Seminaren der Pilzschule (z.B. Doppelkurs A in Altenau, daher ist eine Teilbuchung möglich) abgelegt werden. Der Prüfungsabschnitt “Planung und Durchführung eines Pilzkurses für Einsteiger” wird separat (nach vorheriger Absprache und Einweisung) und ebenfalls mit echten Kursteilnehmern abgelegt. Über die durchgeführte Schulung ist ein inhaltliches Verlaufsprotokoll sowie die schriftliche Beurteilung der Kursteilnehmer vorzulegen.  Näheres: per Mail an die Pilzschule

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